4. Was hat die Erderwärmung mit dem steigenden Meeresspiegel zu tun?

Die Erderwärmung hat zweierlei Auswirkungen auf den steigenden Meeresspiegel. Zum einen führen die wärmeren Sommer und Winter, sowie der frühere Frühlingsbeginn zu einer verstärkten Aufschmelzung von Gletschern und Eispanzern. Diese zunehmende Menge an Schmelzwasser von den Polarregionen lässt den Meeresspiegel ansteigen. Der zweite Grund ist die Wärmeausdehnung, d.h. die natürliche Ausdehnung von wärmer werdendem Wasser, wodurch die Ozeane ein größeres Volumen einnehmen.

Wissenschaftliche Berechnungen zeigen, dass in den letzten Jahrzehnten mehr Eis geschmolzen als entstanden ist, und ein Großteil der Gebirgsgletscher schmilzt weiterhin. Die Polarregionen sind besonders gefährdet, da die Temperaturen in der Arktis und Antarktis doppelt so schnell steigen wie der globale Durchschnittswert. Das arktische und antarktische Volumen und die Ausdehnung an Meereis schwindet seit Beginn der Aufzeichnung Ender der 1970er Jahre und bereits davor.

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