6. Woher wissen wir, dass der Klimawandel Menschengeamcht ist?

Der derzeitige Klimawandel wird durch eine stetige Verstärkung des Treibhauseffekts, durch die wachsende Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre verursacht. Diesen Treibhausgasen (Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid, Methan, Ozon und Lachgas) liegen hauptsächlich anthropogene Ursachen zugrunde, wie die Verbrennung fossiler Brennstoffe, Entwaldung, Landwirtschaft und die Zementproduktion.

Seit der industriellen Revolution hat eine stetige Zunahme der Emissionen von Treibhausgasen zu einer signifikanten Verstärkung des Treibhauseffekts geführt. Durch die fortgeführte Ausstoßung dieser Emissionen, wird der Treibhauseffekt zunehmend verstärkt. Weltweite Beobachtungen zeigen, dass der Klimawandel real ist und wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die, durch den Menschen verursachten, Emissionen die größten Treiber hinter dieser Entwicklung sind. Dieser Schlussfolgerung liegen mehrere unabhängige Beweisketten und eine enorme Menge, von Fachleuten geprüfter, Forschung zugrunde. Der Großteil aktiv publizierender Wissenschaftler (97%) stimmen darin überein, dass der Mensch für die Erderwärmung und den Klimawandel verantwortlich ist.

Weiterführende Informationen

Der einfachste Weg für den Nachweis des menschengemachten Klimawandels, ist die Messung der globalen Konzentrationen der Treibhausgase und der Temperaturen über mehrere Jahre hinweg. Diese Daten können mit historischen Daten und dem Beginn der menschengemachten Treibhausgasemissionen korreliert werden. Die aufgezeichneten Temperaturerhöhungen können zudem mit genauen Daten über die atmosphärische Zusammenfassung, aus Daten von Eisbohrkernen, korreliert werden.

Die globale Durchschnittstemperatur ist seit 1750 gut belegt. Seit dem Beginn der industriellen Revolution, und den damit verbundenen stark gestiegenen Treibhausgasemissionen durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe, konnte ein rasanter Temperaturanstieg beobachtet werden. Diese, durch Verbrennung erzeugten, CO2 Emissionen sind ein Sonderfall des Treibhauseffekts, der sogenannte Callendar Effekt. Weltweit wurde seit 1880 ein durchschnittlicher Temperaturanstieg um 1°C verzeichnet, verglichen mit dem Referenzwert Mitte des letzten Jahrhunderts (1951 – 1980). Dies kommt zusätzlich zu dem Temperaturanstieg von 0,15°C in dem Zeitraum von 170 bis 1880 hinzu.

Heutzutage ist es mithilfe von Satelliten möglich die, von der Erde reflektierten, Strahlung zu messen. Diese Beobachtungen erlauben Rückschlüsse auf die Konzentrationen der Treibhausgase in der Atmosphäre. Zudem zeigen die Messungen, dass ein Anstieg der Konzentration von Treibhausgasen, ein Absinken, der von der Erde reflektierten, Strahlung zur Folge hat. Dieser Abfall kann mit den Wellenlängen von Kohlenstoffdioxid, Methan und Ozon, die alle durch anthropogene Quellen in die Atmosphäre ausgestoßen werden, in Verbindung gebracht werden.

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